Sonntag, 17. Januar 2016

Im tatarischen Narnia (18.12.2010)

Teppich ausklopfen im Schnee - hier sind wir noch in der Zivilisation
Das ist Farins Haus im tatarischen Viertel. Die Holzschnitzereien sollen Geister draußen halten.

Die meisten Häuser haben keine Toilette im Haus, bestenfalls gibt es eine "Latrine" (Holzhütte mit Loch im Boden) hinterm Haus. Hier habe ich einen sehr wichtigen Satz gelernt: "15 градусов - срать на улице можно" (Bei minus 15 Grad kann man natürlich draußen schei...)

Der Schwibbbogen ist schon ziemlich gut herausgekommen.

Zu viel gearbeitet... nehme ich an ;) Bin in der Werkstatt eingeschlafen.

Bei Farins Nachbarn - es gab frische Pizza...

...mit Mayo? Gibt es etwas, was Russen nicht in Mayo ertränken?

Farins bester Freund und Nachbar. Wir tranken Tee und wechselten uns ab, bei ihnen ins Banya zu gehen, weil Farins Sauna noch nicht fertig geworden ist bevor der Winter kam.

Dampfbad ;) Die russische Sauna ist typischerweise eine frei stehende Holzhütte mit Bretterboden, die aus zwei Zimmern besteht: einen Korridor zum Umziehen und Kleidung hängen, und der Hauptraum mit dem großen Ofen, der auch Wasser aufheizt. Man nimmt kaltes Wasser in einer großen Schüssel mit hinein und mischt es sich auf eine angenehme Temperatur zusammen. Oft ist diese Sauna der einzige Ort, an dem man sich waschen kann. Duschen funktioniert, indem man sich die wassergefüllte Schüssel über dem Kopf auskippt. Es gibt auch Waschlappen und Bürsten, die alle zu benutzen scheinen.

Klimper-klimper :-)

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