Dienstag, 2. November 2010

Nachgetragen. Teil 7. (05. Juli bis 07. Juli)

5.7. Wir waren wie immer recht lang wach geblieben, Nastya, Dima und ich. Um 8 Uhr morgens war Nastya auf Arbeit gegangen und hatte Dima und mich weiterschlafen lassen.
Wir waren beide Langschläfer und standen erst kurz vor dem Mittag auf. Eigentlich sollten wir beide heute noch etwas arbeiten - ich an Cisco, und Dima an seinem Masterprojekt, aber zumindest beim Aufwachen konnten wir uns noch ein wenig Gesellschaft leisten. Dima setzte Teewasser auf und brühte noch etwas chinesischen Tee auf, dessen Blätter mittlerweile wie durchweichte Kokons aussahen. In Russland nutzt man schon lange keinen Samowar mehr, aber das Prinzip hatte man sich erhalten: Man bereitete eine kleine Kanne mit sehr starken Tee vor, der auch einen ganzen Tag lang stehen konnte, und kippte sich davon nur wenig in die Teetasse und schüttete kochendes Wasser darüber. So konnte jeder selbst bestimmen, wie stark er seinen Tee trank. Tee aus Beuteln war zwar auch in Russland schon sehr verbreitet, aber bequemer war es - vor allem in größeren Gemeinschaften - eine größere Menge Tee aus Blättern herzustellen.

Eh wir uns versehen, hatten wir uns bis 13 Uhr verquatscht, dabei wollten wir uns um 15 Uhr schon wieder treffen um auf die Datscha zu fahren.
Dima und ich waren uns eben sehr ähnlich; wir schoben gern unangenehme Dinge vor uns her, und wenn wir beide allein zusammen kamen, fanden wir einen echten Draht zueinander; vielleicht auch, weil wir dann über Themen sprechen konnten, die Dima nur ungern vor Nastya diskutiert hätte, die eine sehr vernünftige Person war, während Dima und ich uns immer ein wenig außerhalb der Wirklichkeit befanden.
Ich schmiss mich schließlich selbst raus.

Im Bus erhielt ich endlich wieder ein Glücksticket, Quersumme 16, und aß es auf. Das Glück kam sofort - ob es nun das Ticket war oder nicht: Im Wohnheim traf ich Murik zum letzten Mal; in nur wenigen Stunden würde er, Tofik und die anderen abreisen, mit dem Zug nach Moskau, und dann mit dem Flugzeug nach Turkmenistan. Ich spürte meine Stimmung umschlagen, als ich ihnen bei den Reisevorbereitungen zusah. Schon nach der Abreise der Ägypter war es im Wohnheim einsam geworden, aber ab morgen würde es das reinste Geisterhaus werden. Ich fühlte mich etwas deprimiert werden und beschloss, dass Cisco warten konnte; ich war an einem Punkt angekommen, an dem ich menschlichen Kontakte für wichtiger hielt als das Studium, und ließ Murik wissen, dass ich ihn vermissen würde. Er würde vor allem Russland und seine Freundin vermissen, besonders, da er nun ein Jahr lang zur Armee musste.

Murik versuchte die letzten persönlichen Dinge in seinem Gepäck unterzubringen; er würde ja nicht zurückkommen. Er meinte, ich könnte mit in sein Zimmer kommen, während er packte. Das war das erste Mal, dass ich das Zimmer wirklich betrat und nicht nur die ausgeliehene Gitarre wieder vorsichtig, aber schnell aufs Bett warf. Anhand des immer noch bestehenden Chaos‘ erhielt man einen guten Eindruck, wie es sonst immer dort ausgesehen hatte. Murik fischte längst vergessene Dinge unterm Bett hervor und stellte fest, dass diese wohl noch vom Vormieter stammten.
Er begann die auf dem Boden verteilten Socken aufzusammeln und in eine Mülltüte zu werfen.

Im Computerraum wurden die Computer auseinandergebaut und ausgeschlachtet, in der Küche kochten töpfeweise Eier vor sich hin. Ich zählte jetzt schon über 20 gekochte Eier, die sie vorsichtig in Tüten verpackten, und fragte Tofik erstaunt, wofür sie die denn brauchten, 20 Eier für vier Jungs und nur 18 Stunden Zugfahrt - und sehr viel länger konnte die Wartezeit auf den Flug und der Flug selbst doch kaum sein. Oder gab es keine Eier in ihrem Land? Oder gab es im Zug sonst nichts zu tun? Als Antwort erhielt ich lapidar, dass sie die Eier essen wollten. Darauf wäre ich nicht gekommen.

Um 15 Uhr war es zumindest für mich Zeit aufzubrechen; Murik wartete noch auf seine Freundin, aber der Computerraum war voller anderer Freunde, die ich nicht kannte, und die alle zum Verabschieden der Jungs gekommen waren. Ich schüttelte Hände, wünschte alles Gute und warf mich schließlich Murik um den Hals. Dann musste ich mich beeilen; Nastya hatte etwas in meiner Uni zu erledigen und wollte mich mit Dima vor dem Eingang des Hauptgebäudes treffen.

Die Etagen-Omi wollte wissen, wohin ich unterwegs war; mein Wegbleiben der letzten Tage musste recht auffällig im Anwesenheitsbuch stehen. Mit dem Wort "Datscha" gab die sich jedoch zufrieden und wünschte mir alles Gute: "Schtschasliwo", es war eine gängige Floskel zum Abschied in Russland, aber im Gegensatz zum amerikanischen "How are you?" meinten die Russen es ernst.

Bevor wir auf die Datscha fahren konnten, mussten wir Vorräte besorgen, und vor allem Grillfleisch. Das gab es in großen Plastikeimern im Tiefkühlregal, aber so ganz begeistert schien Nastya davon nicht zu sein. Dima warf ein, dass sie nicht wissen konnten, ob aßen Stasya und ihr Freund überhaupt noch Schweinefleisch aßen - es seltsame Leutchen, vielleicht waren sie schon zum Islam konvertiert; der Gedanke war letztens einmal aufgekommen.

Wir gingen auf Fleischsuche in drei verschiedenen Laden und kauften schließlich zwei Eimer Huhn aus dem ersten Laden. Wir hätten es wohl schon gestern Abend kaufen können, als wir auf dem Heimweg an einem großen Supermarkt vorbeigekommen waren, in dem es sicher das Richtige gegeben hätten, aber wahrscheinlich wäre es doppelt so teuer wie in einem jener kleinen Läden gewesen, die oft nur aus einer Tiefkühltruhe und einem Tresen bestanden. Doch in keinem von beiden Ladenformen vertraute man dem Kunden: In den Minimärkten waren die Tiefkühltruhen entweder gut im Blickfeld des Verkäufers, oder mit einem Schloss gesichert; und in Supermärkten griff man zu elektronischen Diebstahlsicherungen wie dieser:



Nicht mal der harte Alkohol wurde so gesichert; und der durfte sowieso nicht nachts verkauft werden, weshalb die entsprechende Regale in diesem Supermarkt eine Nachthaube aus weißen Stoff trugen. Damit wollte die Regierung dem Alkoholismus entgegenwirken. Ich denke, sie wären erfolgreicher, wenn sie stattdessen den Alkohol so teuer wie Salami machen würden. Aber nein, dann würden noch mehr Leute Selbstgebrannten herstellen.

Und heute fand ich endlich Kwas-Pulver. Ich wollte es nach Deutschland mitnehmen, sodass meine Mutter sich einmal daran versuchen konnte. Nastya erkläre die Prozedur, und es erschien einfach: Zu 3 Teelöffeln Pulver mussten nur 3 Teelöffel Zucker und 25 Gramm Hefe auf einen Liter Wasser hinzugegeben werden, dann musste man das Gemisch 12 Stunden in der Sonne stehen lassen, und dann wieder 2 Teelöffel Pulver und Zucker dazugeben. Anschließend wurden zwei Liter kochendes Wasser dazugemischt. Nun hieß es warten - etwa zwei Tage warten. Fertig war das Getränk, wenn keine Bläschen mehr aufstiegen, also die Gärung beendet war.

Nun mussten wir uns beeilen, denn wir waren mit den anderen an der Fähre verabredet. Doch zunächst mussten wir noch einmal zu Dima und Nastya nach Hause gehen, weil sie noch nichts gepackt hatten. Erstaunlicherweise schafften wir es dennoch rechtzeitig, und noch erstaunlicher fand ich, dass ich schon wieder ein Glücksticket bekam, und das schon wieder mit der Quersumme 16. Das musste heute ein erstaunlicher Tag werden!

An der Fähre warteten schon Stasya und Andrey. Wir hatten noch kein Ticket, doch einen Mangel daran schien es nicht zu haben, trotz der vielen Leute, die diesen sonnigen Montag für einen Ausflug nutzten.
Der Stausee war viel größer war als ich dachte. Eng umkreisten Möwen unser Boot, weil sämtliche Leute darauf begonnen hatten, Brot nach ihnen zu werfen; die Vögel fingen es in der Luft und uns dabei erschreckend nah. Die Kinder klatschten in die Hände und freuten sich. Wir fröstelten im Fahrtwind.
Es gab verschiedene Anlegepunkte am Ufer in scheinbar unberührte Natur, aber durch die Bäume sah man Datschen, Spielplätze und Zubringerstraßen An der Spitze eines Baums hing sogar eine Satellitenschüssel.
An unserer Anlegestelle platschten Kinder im Wasser in mannshohen, hohlen Plastikbällen.
Wir spazierten über eine kaum befestigte Straße hin zu einer Brücke, mit schlankem Aufbau, der wohl irgendwann man weiß gewesen war, aber sich jetzt durch weite Roststellen in einem Tigerlook zeigte.
Stasya erklärte, dass es in Izhevsk eine Hochzeitstradition war, die Braut über diese Brücke zu tragen, und gleichzeitig die letzte Chance, sie noch loszuwerden. Allerdings sollte man hier wirklich nicht baden gehen. Vor Jahren habe es in einem Sommer ein offizielles Verbot gegeben, weil eine giftige Alge ihren Weg in den Stausee gefunden hatte. Zumindest war das die offizielle Begründung gewesen.
Das Gewässer war zugewachsen und grün-schwarz. Einige behaupteten, Fisch darin gesehen zu haben. Wahrscheinlicher waren Seemonster.

Auf der anderen Seite gab es eine Bushaltestelle mitten im Wald, und einen Imbissladen, der nur Bier verkaufte.
Wir gingen noch weitere drei Kilometer über Dorfwege, die hier die Funktion von Straßen erfüllten. Als wir endlich an der Datschensiedlung ankamen, meinte Dima, eigentlich seien es nur 20 Minuten mit dem Bus, aber wir hatten ja das Schiff nutzen wollen. Die Datschensiedlung war ein fast militärisch gesichertes Gelände mit einem Minimarkt davor. Dort gingen wir uns ein Eis kaufen und trafen auf einen alten Bekannten: Den Trommler Andrey, der von allen nur Rylov genannt wurde, weil es schon zu viele Andreys gab. Er schloss sich uns an, und gemeinsam wanderten wir um die Festung herum, da es nur einen einzigen Eingang am hinteren Ende gab. Und als wir den endlich erreicht hatten, stellte Dima fest, dass sie den Schlüssel vergessen hatten.
Er wandte sich an eine Gruppe junger Leute, die vor dem Tor saßen - ob sie nicht einen Schlüssel dabei hatten? Nein, sie hätten auch keinen. Aber da öffnete sich die Tür von Innen und wir schlüpften hinein. Nun wanderten wir einen weiteren Kilometer mit schweren Rucksäcken und Provianttaschen an zaunlosen Gärten vorbei, die mal mehr, mal weniger verwildert waren.
Dimas Großmutter erwartete uns schon.

Jeder Russe, der was auf sich hält, besitzt eine Datscha und darin ein Banya. Datschen sind viel größer und komfortabler als deutsche Schrebergartenhäuser, in der Tat mehr ein Sommerhaus, in dem man die Sommerwochenenden verbringt, oder gar den ganzen Sommer lebt, wenn man nicht auf Arbeit gehen muss. Wer keine Datscha besitzt, ist ein Versager, deshalb hat sich das Wort ????????? ("ne-u-datschnik") gebildet - es beschrieb wörtlich Jemand, der nicht auf der Datsche ist, und bedeutete im übertragenen Sinne wirklich "Versager".

Doch eine Datscha dient nicht nur als Erholungsort und Zweiwohnung; auch sämtlicher alter Krempel, der nicht mehr gebraucht wird, wandert in die Datsche - wie bei uns auf den Dachboden und in den Keller.
Im Banya hing sogar ein überdimensionales Gemälde, das den ehemaligen Präsidenten Breschnjew zeigte; der Rahmen zersetzte sich genau wie der dörfliche Fensterrahmen, der ohne Fenster an der Außenwand hing. Im Schuppen lagen alte Schulhefte zum Grillanfeuern, und im Haus selbst bogen sich wurmstichige Regale unter dicken Bänden kommunistischer Literatur.
Die Einrichtung der Datscha erinnerte ebenfalls an ein Museum mit handgedrillten Möbel aus den 60er Jahren, verbeulten Teekesseln und Oma-Decken auf sämtlichen Möbeln. Darauf standen noch Raritäten wie die in den 90er Jahren in Mode gewesenen Glasfaserwedel-Lampen. Wenn Archäologen irgendwann in der Zukunft so eine Datschensiedlung ausgraben, werden sie vor einem Rätsel stehen, warum Haushaltsgegenstände aus zwei Jahrhunderten nebeneinander verwendet wurden.


Dimas Oma lief noch einmal durchs Haus bevor sie uns hier allein lassen wollte, und wies uns an, was wir alles essen sollten. Zuerst sollten wir uns über die Himbeeren hermachen, was wir auch prompt taten. Nach meiner Gewohnheit schaute ich natürlich erst in die Beeren hinein bevor ich sie aß, aber die anderen stecken sie ohne nachzuschauen in den Mund. Ich warf eine madige Beere in die Sträucher zurück und fragte, warum sie nicht nachschauten, was sie aßen. Stasya antwortete lapidar: "Ich will gar nicht wissen, ob da Maden drin sind, das verdirbt mir den Appetit."

Im Haus standen riesige Glasbottiche mit selbstgebrautem Kwas, die mich arg an das widerliche Zeug bei den Babuschkins erinnerten, aber als ich es kostete, schmeckte es entweder besser als bei meiner früheren Erfahrung, oder meine Geschmacksnerven hatten sich endgültig an Russland angepasst.

Andrey begann das Banya mit Holz anzufeuern, das vor einem Schuppen aufgestapelt war. Stasya meinte, ich solle es selbst mal probieren. Sie rüsteten mich mit dicken Handschuhen und einem Schüreisen aus; damit konnte ich die Ofentür öffnen, den Holzscheit mit der Hand hineinwerfen und mit dem Eisen nach hinten schieben. Nach nur wenigen Stunden des Anfeuerns würde sich die Sauna soweit aufgeheizt haben, dass sie die ganze Nacht benutzt werden konnte.

Wir gingen zurück ins Haus und schnitten den Salat zurecht: Tomaten, Zwiebellauch und Gurke aus dem Supermarkt, Salat aus dem Garten. Die russischen Gurken waren kein Vergleich zu den europäischen; sie waren klein, krumm und rau, eher wie Gewürzgurken, und bevor man sie in den Salat schneiden konnte, musste man herausfinden, wie viel von ihr bitter war. Zu diesem Zweck begann man mit dem Abschneiden der Spitze, biss drauf, verzog das Gesicht, weil das Stück bitter wie Galle war, und schnitt die nächste Scheibe ab. Das Prozedere begann von vorn bis man in der Regel ein Viertel weggeschmissen hatte, dann begann man von der anderen Seite. Nach einem halben Kilo Gurken war uns allen schlecht und ich fragte mich, warum das Leben in Deutschland eigentlich so viel einfacher war.
Von dem Zwiebellauch wurde nur der untere, weiße Teil gebraucht; den grünen Lauch aß Andrey wie ein Karnickel und sorgte damit für große Heiterkeit. In den Salat wurde am Ende Mayonnaise hineingemischt - das war der russische Standardsalat, wie ich ihn von da an selbst immer wieder zubereitete, wenn ich irgendwo zu Gast war und mich nützlich machen wollte.

Rylov baute währenddessen den Grill aus zusammensteckbaren Metallplatten auf und hackte ein Holzscheit in fingerbreite Spalten, die er zu einem kleinen Haufen auftürmte und kunstvoll mit Grillanzünder versah. Kurz darauf hatten wir ein loderndes Feuer und Rylov legte Holz nach. Nun wurde Holzkohle darauf, und später würden wir das Hühnerfleisch auf Spießen in der Glut durchbraten lassen.
Farin rief an, was ich so treibe, wollte er wissen. Sein Englisch war am Telefon noch viel schlimmer, und es half kaum, dass er russische Wörter zwischendrin einwarf, obwohl einiges dadurch verständlicher wurde. Er wollte eine Kirche bauen, verstand ich und wunderte mich.
Als ich mich zurück zu den anderen setze, klärten sie das Missverständnis auf: Farin hatte nicht "sabor", sondern "sabor" gesagt. Ich sah sie ungläubig an. Ich konnte keinen Unterschied heraushören. "Mit stimmhaftem S ist es ein Zaun, keine Kirche", erklärten sie mir. Eine tolle Sprache hatte ich mir da ausgesucht.

Dima kippelte in einem kaputten Liegestuhl vor sich hin und hielt dabei einen "Schampur"-Spieß in der Hand, ähnlich zu einem Schaschlikspieß, aber die kriegerische Variante, die auch als Degen verwendet werden konnte. Diese Spieße wurden in Russland normalerweise auch nur zum Grillen verwendet, neben diesen zangenartigen, breiten Fleischhalten, die er ermöglichten, sechs Hühnerkeulen gleichzeitig bequem zu wenden. Ich warnte Dima, dass wir ihn auf den Grill legen müssten, wenn er sich mit dem Schampur aus Versehen aufspießte.

Der Salat war längst gegessen, aber das Fleisch längst nicht durch. Hungrig waren wir trotzdem und wurden es immer mehr. Es wurden die Notvorräte angegangen: Schokoladenwaffeln und saure Sahne. Zusammen schmeckte es wie Tiramisu. Eine Katze gesellte sich zu uns; dabei hätte ich schören können, dass es heute Nachmittag noch ein Hund gewesen war.

Alle waren verrückt und fröhlich an diesem Abend, und das völlig ohne Alkohol, denn der war tödlich vor dem Aufenthalt im Banya. Ebenfalls war es empfehlenswert, vorher nicht so viel essen. Trotzdem stürzen wir uns schon hungrig auf die ersten durchgebratenen Hühnchenstücke während Stasya und Freund als erste das Banya benutzten. Es war schon nach 23 Uhr, und die beiden bleiben Ewigkeiten darin. Wir wollte gar nicht wissen, was sie darin trieben. Es war ja auch alles schallisoliert, deswegen hätten wir nicht mal raten können. Irgendwann kamen sie dann doch raus und informierten uns, dass ihnen das Bündel Birkenzweige zerbrochen war.




Wir hatten uns in der Zwischenzeit vom offenen Pavillon ins Haus zurückgezogen, weil es die Mücken gar zu weit trieben. Es war recht frisch geworden, weshalb Dima Holz kleiner hackte um damit den kleinen Ofen im Wohnzimmer zu befeuern, das auch als Schlafzimmer diente. Das große Bett gab drei Personen Platz, auf der ausziehbaren Couch konnten zwei weitere schlafen. Nur ich sollte das bequeme Einzelbett im Nebenzimmer nehmen, das genau so tief durchhing wie das Bücherregal darüber.

Aber zunächst sollten Nastya und ich ins Banya gehen; es war bereits zwei Uhr morgens geworden. Dima mochte die Hitze nicht und war froh, seinen Platz an mich abtreten zu können.
Nastya und ich gingen splitterfasernackt in das Banya, wie es sich gehörte. Sie machte gleich zweimal einen Aufguss und heiße Luft stiebte uns entgegen. Sie setzte sich auf die obere Bank, ich auf die untere. Wir sprachen nur wenig und genossen die Hitze, legten uns gar ein wenig hin. Dann meinte Nastya, es sei Zeit zum Auspeitschen. Sie hatten ein weiteres Bündel bereit liegen. Ich hatte mittlerweile ein wenig Übung darin, kam damit aber natürlich nicht an Nastyas Fähigkeiten heran.
Nach der Zweigmassage verließen wir den Raum und ließen uns im Vorraum nieder. Nastya schenkte für uns beide eine Tasse Kwas ein, die wir uns teilten, und hier endlich passte es perfekt als Getränk, ein perfekter Kontrast zum Schwitzen im Banya; wie ein schmackhaftes, kühles Bier ohne Alkohol, säuerlich erfrischend und doch nicht zu kalt.
Wir gingen wieder hinein, peitschen uns gegenseitig aus, legten uns hin, raus und rein, bis wir nach einer Stunde dann endgültig zu erschöpft waren um weiterzumachen.

Nach dem Banya folgt ein wohliges Gefühl angenehmer Erschöpfung; man möchte nur noch mit einer Tasse Kwas auf dem Sofa hocken und den Schlaf über sich kommen lassen.
Es war nun schon drei Uhr morgens und Rylov ging als letzter ins Banya, obwohl er schon um sechs Uhr aufstehen und zur Arbeit gehen musste.
Ich hörte ihn nicht mehr zurückkommen, weil ich mich in mein kleines Zimmer zum Schlafen zurückgezogen hatte, nachdem wir die letzten Riesenspinnen losgeworden waren, die so dumm gewesen waren, sich zu zeigen. Die Matratze verschlang mich wie eine fleischfressende Pflanze und seltsame Fabelwesen besuchten mich in meinen Träumen.

6.7.
Ich wachte auf von einer Fliege, die immer wieder auf meiner Nase landete. Im Halbschlaf hatte ich wohl schon die ein oder andere Mücke zerdrückt und auf diese Weise schon nicht den ruhigsten Schlaf gehabt. Nun klang aber auch noch die Melodie von Pink Panther aus dem Wohnzimmer: Nastya wurde immer wieder angerufen und delegierte alles vom Bett aus und versuchte ebenfalls wieder etwas Schlaf zu finden, bis der nächste Anruf kam.
Währenddessen erhielt ich wieder eine SMS von Roman, der fragte ob ich schon wieder zu viel getrunken hätte - irgendwann wollten wir ja zusammen zum Baden fahren.
Ich beschloss schließlich, dass der Mittag viel zu schön zum Verschlafen war und schlich mich an den anderen vorbei nach draußen.
Nur Dima wach; er ging gerade ins Banya, das noch warm genug zum Haarewaschen war, und vor allem noch genug warmes Wasser enthielt. Eine Shampooflasche sei gestern geschmolzen, meinte er, aber das sei nicht so schlimm; beim letzten Mal hätten sie unbeabsichtigt einen Stuhl verbrannt.

Die Sonne brannte heiß vom blauen Himmel mit Schläfchenwolken. Ich bereitete aus den restlichen Zutaten einen neuen Salat fürs Mittagessen zu. Dima wies mich darauf hin, dass ich die Tomaten besser im vollen Wasserstrahl waschen müsse, und dass ich dafür den Wasserhahn ruhig die ganze Zeit laufen lassen konnte - es war nicht Deutschland, Wasser musste nicht ökonomisch verwendet werden.
Plötzlich rief mich Olga an; von ihr hatte ich auch seit Ewigkeiten nichts mehr gehört gehabt. Sie war jetzt nach den Prüfungen die meiste Zeit mit ihren Eltern auf der Datscha und hatte dort kein Internet. Nun war sie mal wieder von der Datsche zurück und fragte, ob wir uns treffen wollten, bevor sie am Abend wieder auf die Datsche fuhr; sie sei gerade nah an meinem Wohnheim. Ich erzählte kurz von meinen Abenteuern der letzten Tage und hörte sie beinahe Bauklötze staunen; vor allem konnte sie sich nicht vorstellen, dass ich mich mit Farin angefreundet hatte. Ich wusste, dass sie wohl etwas auf ihn stand, aber zu viel Respekt vor jeder Art von Lehrer hatte um auf seine Flirtversuche einzugehen. Ich überlegte, die beiden zu verkuppeln.

Ich wandte mich wieder meinen Gurken zu: Eine Scheibe abschneiden, reinbeißen, sich schütteln, nächste Scheibe. Manchmal war die halbe Gurke bitter. Bald fühlte sich mein Mund fusselig an und ich begann meinen Appetit auf Gurken zu verlieren.
Als Dima mit gewaschenen Haaren aus dem Banya kam, beschloss ich, es ihm gleich zu tun, denn in der Sonne würden die Haare schnell trocknen. Es war tatsächlich noch heißes Wasser in einem großen Bottich, der dort die ganze Nacht gestanden hatte. Ich mischte etwas warmes mit kaltem Wasser in einer Schüssel - es wirklich nötig ein Banya im Garten zu bauen, dachte ich mir; so schwer konnte das nicht sein: Einige abgeflachte Baumstämme aufeinander nageln, dazwischen Isolationsmaterial, ein Holzboden, ein Dach; innen ein Ofen, eine Bank, ein Wassereimer und Birkenzweige, das war schon alles.

Die anderen standen langsam auf, bald saßen wir gemütlich im weinberankten Pavillon und aßen den Salat und die Reste von gestern; die Katze war wieder ein Hund geworden und fraß geräuschvoll unsere Schaschlik-Überreste, und es war immer noch genug übrig für ein Mittagessen. Es war mittlerweile so heiß, dass Dima einen alten, als Ventilator umfunktionierten Computerlüfter heranbrachte und auf den Tisch stellte.

Es war der perfekte Sommer; alles passte - das Wetter, die viele Freizeit, und die besten Freunde, die man sich wünschen konnte.
Gern wäre ich noch länger hier geblieben, was auch möglich gewesen und sogar halb geplant gewesen war, aber ich musste heute um 18 Uhr wieder zum Cisco-Praktikum gehen - wo es doch die einzige feste Arbeitzeit pro Woche war, und so brachen wir alle am späten Nachmittag die Zelte ab.

Viel hätte ich wohl nicht verpasst, wenn ich nicht hingegangen wäre, aber der Stoff wurde mittlerweile wieder etwas technischer und interessanter. So brachte ich die drei Stunden auch noch herum und blieb wie immer als letzte um noch ein paar Worte mit Emilyanov zu wechseln. Wir gingen gemeinsam nach draußen. Vor der Tür blieben wir kurz stehen; ich war mit Farin verabredet, der mich in wenigen Minuten hier abholen wollte und sagte zu Emilyanov, dass ich hier auf jemanden warten würde. Er blieb noch mit mir stehen und grüßte Farin, der vom Parkplatz kam. Als er bei uns stehen blieb, fragte ihn Emilyanov, was er hier mache und staunte nicht schlecht, als Farin meinte, er sei meinetwegen gekommen, und seine Augen wurden noch größer, als sich Farin meine Hand schnappte und mich von ihm wegzog. Wie ein Höhlenmensch seine Braut. Ich rief ihm noch nach, dass wir uns sicher nächstes Semester wiedersehen würden und winkte mit der freien Hand.

Farin hatte heute ein Zertifikat, dass er einen Cisco-Kurs zum Thema QoS erfolgreich abgeschlossen hatte und wollte das feiern. Das war zumindest sein Vorwand gewesen. Als er mich in ein Restaurant ausführte, hatte ich das dumme Gefühl, auf einem Date zu sein. Er bestand darauf, für mich zu zahlen und ich bestand darauf, dass dies kein Date war. Farin zwinkerte mir spitzbübig zu. So schnell gab er nicht auf.
Wir hatten dennoch einen schönen Abend, und ich war ganz begeistert von dem Essen: Es gab deutsche Grillwürstchen, sie sahen sogar original aus; und es waren nicht nur die einfachen, sondern die zu einer Spirale zusammengeringelten, die man schon in Deutschland nur zur Grillsaison fand.
Nach dem späten Abendessen fuhren wir direkt zu ihm in die Wohnung und tranken wieder einmal zu viel, während wir auf der Gitarre klimperten. Ich hatte Farin gebeten, eines meiner Lieblingslieder zu spielen, beziehungsweise den Schlagrhythmus davon herauszufinden, sodass ich es selbst nachspielen konnte. Er versuchte sich eine ganze Weile daran, während ich ein Büchlein durchblätterte, das verschiedene Lieder von bekannten russischen Rockbands zum Nachspielen auf der Gitarre abgedruckt hatte, inklusive Schlagrhythmus.
Es wurde erst zwei Uhr, dann drei Uhr, dann wünschte ich Farin frech eine gute Nacht und streckte mich schon aus Prinzip allein auf der schalen Couch im Wohnzimmer aus.

7.7.
Um 7 Uhr wurde ich von Farin vom Sofa gekitzelt, weil er auf Arbeit musste. Er hatte wieder Pelmeni gekocht, aber ich fühlte mich wie immer nicht nach Essen. Ich fragte, ob ich mich stattdessen irgendwie nützlich machen konnte und er meinte, ich könnte die Blumen gießen. Dann fuhren wir ins Zentrum und er setzte mich bei der gelben Kirche ab, wo ich einen Trolleybus nahm.
Ich war lang nicht im Wohnheim gewesen, bereits die vierte Nacht in Folge. Ich war so müde, dass ich nicht mehr schlafen konnte und lud stattdessen ein paar Fotos ins Internet und begann E-Mails zu beantworten. Am frühen Nachmittag musste ich sowieso zur Schule Nummer 22 fahren, weil ich mit den Schülern dort verabredet war.
Irgendwie brachte ich wohl die Zeit durcheinander und nahm die richtigen Busse - jedenfalls war ich 30 Minuten eher angekommen als ich wollte und ging noch eben in einen Supermarkt um mir ein Eis zu kaufen. In dieser Supermarktkette war ich vorher noch nie gewesen und war direkt geschockt, wie freundlich mit einen guten Tag gewünscht wurde, und dass die Verkäuferin sogar "bitte" sagte, und mir "danke für den Einkauf" beim Hinausgehen hinterher gerufen wurde - wenn auch nur aus Lautsprechern mit Bewegungssensor an der Kasse. Es war ein freundlicher Supermarkt, und es machte mir Angst.

Ich spazierte zurück zur Schule und beobachtete zwei Mädels, die sich mit einem langen Wasserschlauch abmühten und versuchten, die Beete zu bewässern. Der Schlauch war nicht an allen Stellen dich, besonders an der Anschlussstelle zum Wasserhahn sprühte es kräftig heraus. Ich setzte mich davor in die Sonne und ließ mich von dem Sprühwasser abkühlen. Als das immer noch zu heiß war, zog ich mich in den Schatten zurück.

Die erste Schülerin kam und bot mir Cola aus ihrer Handtasche an. Sie begann etwas schüchtern zu sprechen und freute sich, als ihre Freund kam. Insgesamt kamen heute nur drei Schüler, aber ich war eh zu müde für große Gruppe. Gegessen hatte ich noch nicht, und auch die anderen waren einverstanden, Pizza essen zu gehen.
Wir spazierten wieder den gleichen Weg zum Zentrum und gingen in das Pizzahaus, das ich bisher nur als öffentliche Toilette gekannt hatte. Ich lud die Schüler auf eine Pizza ein; man aß hier gewohnheitsmäßig nicht so viel - sie meinten, eine würde für uns vier reichen. Es reichte wirklich, weil nur Sascha mit gesundem Appetit aß - Jungs können überall kräftiger reinhauen.

Nach dem Essen beschlossenen meine Schüler, mir das Krokodildenkmal zu zeigen und priesen es als eine der großen Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Es war in der Tat ein merkwürdiges Denkmal - ein sitzendes Krokodil mit Hut auf einer Bank. Wir setzten uns zu ihm und schossen Fotos. Eine Gruppe neugieriger Leute hielten neben uns an, weil wir deutsch sprachen. Sie wollten wissen, wo wir herkamen und was wir hier machten, und erst als sie alle Neugier befriedigt hatten, zogen sie weiter.


Wir gingen auch weiter Richtung Zentrum. Es braute sich was zusammen; der Himmel zog sich mit Wolken zu und ließ die Kathedrale in seltsamem Licht erscheinen. Als die ersten Tropfen fielen, rannten wir ins nächste Kaufhaus. Es war das riesige Kaufhaus "Aktion", in dem man nur staunen, aber nichts kaufen konnte. Ich entdeckte Souvenirs und überlegte mir, auch einige aus Izhevsk mitzubringen - nicht nur von den Orten meiner geplanten Reise.
Als der Regen stoppte, ließ ich mir Souvenirläden zeigen, in die ich sonst nie gekommen wäre, weil sie um 18 Uhr schon schlossen und ich normalerweise nie früher als 18 Uhr im Zentrum war.
Die Souvenirs waren hier tatsächlich handgemacht; verschiedene Udmurtische Puppen aus Stroh und fein geschnitzte Holzgefäße, aber ich bezweifelte, dass ich die in einem Stück einmal quer durch Russland und zurück transportieren konnte. Ich entschied mich schließlich für Stücke aus Ton und einen Kühlschrankmagnet mit dem Bildnis von Putin. Die Souvenirs wurden sorgfältig in Papier verpackt und in einer leeren Schachtel Hustenpastillen untergebracht.

Es wurde spät und Zeit für meine Schüler nach Hause zu gehen. Ich fragte sie noch schnell, wo im Zentrum sich eigentlich das öffentliche Schwimmbad: Ilya hatte es mir einmal beschrieben, aber dann war es mir aus dem Hinterkopf gerutscht und nur jetzt wieder eingefallen.
Sie machten einen kleinen Umweg mit mir dorthin; es war am Fuß des Zentralplatzes, etwas versteckt in einem Hinterhof, aber größer, als ich erwartet hatte. Nur konnte man dort nicht einfach reingehen und baden; nein, man braucht ein Gesundheitszertifikat. Das kam mir merkwürdig vor, war aber normale Praxis in Russland. Ich schob das Schwimmbad wieder in den Hinterkopf - vielleicht kam ich ja irgendwann dazu, mir so ein Zertifikat zu besorgen und dann hier baden zu gehen... wohl eher nicht.

2 Kommentare:

  1. > World domiation plans und Aliens pflastern eure Gespräche?
    > Haste den jetzt eigentlich wieder irgendjemand im Wohnheim oder kam da nieman nettes nach? Haste eigentlich noch Kontakt zu Murik und kommter er wieder zurück nach Izhevsk?
    > Du hättest den Depribogen noch länger spannen können, eh du zu den Eiern kammst.
    > Was bedeutet "Schtschasliwo" übertragen?
    > Die Anwesenheits-Kontrolle find ich noch immer komisch. Ist das jetzt noch immer so, da du ja auch recht oft nicht ins Wohnheim kommst?
    > Und, sind sie zum Islam konvertiert?
    > Aber werden nur Tiefkühlwaren/Wurst geklaut?
    > Wie teuer ist Fleisch da?
    > Die Brücke sah auf den Fotos recht lang aus, wenn man da noch jemanden drübertragen muss... da würde ich lieber Frau sein wollen
    > Das laufen erinnert mich an meine Trinktouren zur Pöhl ^^
    > Datschen gab es doch auch in der DDR, da war Schrebergarten nicht so geläufig würde ich meinen
    > Die Archäologen meinen dann bestimmt auch dass wir noch immer ziemlich primitiv lebten, für den eigentlichen Fortschritt den wir schon hatten...^^?!
    > So wie Stasya habe ich in der letzten Zeit auch gedacht, wenn ich Himbeeren aß und ich hatte mehr Himbeere ^^
    > Warum sagst du eigentlich "das Banya", in Wiki wird "die Banya" genutzt und lt russischem wäre es doch auch weiblich, weil auf A endend?!
    > Das Leben hier ist so viel einfacher, weil für uns alles vorsortiert wird und eine unmenge an Lebensmitteln weggeschmissen werden, weil sie nicht "schön" aussehen...
    > "Schampur"-Spieß sind das die breiten Spieße die in Usbekistan für das Schaschlik genutzt wurden?
    > Na wie viel hattest du den da schon getrunken, wenn du Katze und Hund nicht mehr unterscheiden kannst? ^^
    > Mach der Kreislauf nicht irgendwann schlapp, wenn man da stundenlang drin ist? Und sollte es im Winter jetzt nicht noch mehr Spaß machen in die Banya zu gehen. Wie die Russen, rein in die Sauna, raus in den Schnee legen und das immer und immer wieder :)
    > Wie viele Häuser brennen in der Regel so nieder, wenn da schon Stühle verbrennen? ^^
    > Schon lustig was aus dem Verkuppeln von Olga und Farin geworden ist. (und das war nicht taktlos ;) )
    > Jetzt stapel du doch mal Baumstämme zu einer Banya aufeinander, ich glaub das ist net so einfach ^^
    > Ihr habt doch Drogen genommen, dass Katzen zu Hunden werden und vice versa ^^
    > Was für ein Computerlüfter war das, kein CPU-Kühler oder?
    > Mit der Keule übern Kopf, angepinkelt und in die Höhle gezogen ^^
    > Du hast einen Küchenmagneten mit Putin drauf mitgebracht? Wem haste den gegeben und warum haste den nicht mal gezeigt?
    > Gesundheitszertifikat für's baden, haben die kein Chlor ^^

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  2. Nein, mit Dima philosophiere ich lieber über echte Themen ;)
    Naja, es kommen immer wieder Leute, aber erst im neuen Semester
    Murik hat sich nach Langem wieder gemeldet, aber er kommt erstmal nicht zurück wegen Wehrdienst
    Das können wir in der Film-Adaption machen.
    "Alles Gute")
    Na klar, der KGB verlangt das)
    Nein, das war nur eine fixe Idee gewesen.
    Nein, es wird alles geklaut))
    Kommt drauf an, welches, Wurst kann 3 bis 4 Mal so teuer wie in DE sein.
    Lol, und dann auch noch über 6 weitere Brücken.... ja, die armen Männer. Dafür müssen sie nach der Hochzeit nie wieder was machen))
    Daran erinnerst du dich noch? Dann hast du nicht genug getrunken.
    Das waren trotzdem Schrebergärten, auch wenn man sie Datschen genannt hat ;-P
    Das musst du in 2000 Jahren noch mal fragen.
    Du bist doch ekelig^^
    Warum erzählst du mir das, brauchst du jetzt Klopapier nach dem Klugscheißen? ;-P In meinem Kopf steht Banya für "das Bad", so einfach.
    Ja, toll.
    Wieso vergleichst du immer alles mit Usbekistan? Du weißt doch, dass das zu lange her ist, und ich mich nicht mehr dran erinnern kann.
    Ich glaube, es war eine Werkatze.
    Besitmmt nur bei unabgehärteten Deutschen))
    Macht im Winter sicher Spaß, ja.
    Ich habe keine verlässlichen Statistiken.
    Keine Spoiler bitte ;)
    Doch, und wie einfach das ist mit illegalen Arbeitern aus Usbekistan))
    Wie gesagt: Eine Werkatze))
    Irgendwas recht großes, vielleicht aus einem uralten Rechner; müsste ich aber Dima fragen.
    Ja, so ungefähr, aber halt ein bisschen moderner.
    Hab ich den nicht dir geschenkt? Dann liegt der noch bei mir rum^^
    Keine Ahnung, aber doppelt hält wohl besser.

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