8.7. Nachdem ich erstmal richtig ausgeschlafen hatte, war es Zeit, mich wieder mit Cisco zu beschäftigen. Das machte ich auch praktisch den ganzen Tag, bis auf eine kleine Unterbrechung, als ich mich mit Marina traf, um zum letzten Mal dieses Semester die Miete zu bezahlen, und um auszuhandeln, ob und gegen welchen Betrag ich meine Sachen im Wohnheim lassen konnte, denn es wäre ja sinnlos gewesen, meine Wintersachen im Koffer mit nach Deutschland zu schleppen um sie dann im Herbst bei meiner Rückkehr wieder nach Russland mitzunehmen. Auch die Gitarre wäre zu sperrig gewesen. Im Zweifelsfall hätte ich meine Sachen bei Freunden lassen können, aber mir wurde versichert, dass alles in Ordnung ging - einen Betrag hatte man nicht genannt - und ich auch wieder ins gleiche Zimmer ziehen konnte.
Als ich zum Mittag die Küche betrat um mir gefrorene Pfannkuchen aufzutauen, war ich überrascht, wie viel Geschirr es im Wohnheim gab, wenn alle fort waren... aber ich glaubte nicht mal, dass alle diebischen Elstern das "ausgeliehene" Geschirr zurückgebracht hatten - mein Geschirr war jedenfalls nicht darunter.
Bis auf das Zimmer meiner Nachbarn schien der ganze Flur leer zu sein; der Computerraum wirkte sehr deprimierend, es nur noch ein staubiger Büroraum mit alten Möbeln und einem einsamen Monitor.
Die schelle Leitung, die ich zum Skypen genutzt hatte, war abgeklemmt, aber das drahtlose Internet von den Ägyptern war noch da, wenn auch nur schwach. Man hatte den Router bestimmt in ein anderes Zimmer auf einem anderem Flug untergebracht, oder auf der darunterliegenden Etage, ohne das Passwort zu ändern.
Am Abend ließ ich die Arbeit dann ruhen und lud die Fotos der letzten Tage ins Internet und kommentierte sie bis 3 Uhr morgens mit Matthias um die Wette.
9.7.
Um 8:30 wurde ich dann schon durch eine SMS von Dascha aus Glazov aufgeweckt. Ich hatte verdrängt, dass sie mich in Izhevsk treffen wollte, beziehungsweise gehofft, dass sie vielleicht doch nicht kommen würde. Dascha hatte mich über Couchsurfing aufgegabelt. Sie war eine Journalistin, die gerade Mutter geworden war, und nun wollte sie sich mit mir treffen um herauszufinden, wie Couchsurfing funktionierte und welche Erfahrungen ich damit gemacht hatte, um dann darüber in einer Zeitung zu schreiben. Ursprünglich hatte sie mich zu sich nach Hause eingeladen, aber ich hatte keine große Lust und auch nicht die Zeit gehabt, nach Glazov zu fahren, das am anderen Ende der Udmurtischen Republik lag. Es gab keine weiteren Couchsurfer in dieser Kleinstadt, weshalb sie nun Ausländer aus Izhevsk zu sich einlud.
Um 10 Uhr wollte sie sich nun im Zentrum treffen; ich sagte zu und drehte mich noch mal im Bett um. Nach einer weiteren Stunde Schlaf verließ ich schwankend das Haus. Es waren schon 29 Grad, und ich murmelte: "Die sind doch wahnsinnig", ohne genau zu wissen, wen ich mit "die" eigentlich meinte. Das Wetter hielt sich hier durch das Kontinentalklima unglaublich lange; nur einmal hatten wir gestern kurz Regen gehabt, sonst war der Sommer die meiste Zeit durchgängig sonnig und warm gewesen.
Nun, es war doch nicht so schlecht gewesen, mich mit Dascha zu treffen. Wir gingen spazieren, kühles Wasser trinken, das wir an einem Kiosk gekauft hatten, und gingen dann in den Gorki-Park, setzten uns auf eine Bank im Schatten und redeten. Ich sah den Artikel später; sie hatte weniger über Couchsurfing geschrieben, sondern eher über mich und sich genau die Dinge herausgepickt, die ich als Negativ in Russland beschrieben hatte. Der Stil erinnerte etwas an ein Käseblatt, aber ich war ihr nicht böse; wahrscheinlich schrieb sie für ein Käseblatt.
Gegen Mittag verabschiedete sich Dascha; sie hatte heute die feierliche Diplomausgabe und traf sich mit einer Freundin um sich dort hübsch zu machen. Sie würde ein sogenanntes Rotes Diplom erhalten - eins mit Auszeichnung, das man bekam, wenn man sämtliche Fächer mit Bestnote bestanden hatte.
Zum Mittag ging ich also nach Hause und sah durch die kläglichen Reste im Kühlschrank und den halben Supermarkt Gefrierfach - ich wollte nun langsam die letzten Vorräte aufbrauchen. Den Kühlschrank selbst hatte ich schon vorher mal ausgemistet, bevor das Essen sich selbst hinausbegleitete; nun standen nur noch ein paar Joghurts mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum drin, über die man zu essen noch einmal nachdenken konnte. Jetzt aber bereitete ich tiefgefrorene Pelmeni zu und wollte morgen mal versuchen eine Suppe aus der beim Kochen entstehenden Fleischbrühe zuzubereiten. Normalerweise hatte ich die Brühe immer weggekippt, aber eigentlich war es schade darum.
Den restlichen Nachmittag bis in den Abend hinein organisiert ich meine Reise über Couchsurfing, durchforstete hunderte von Profilen nach Informationen und suchte nach Leuten, mit denen ich sich gut verstehen würde, denn nichts konnte die Stimmung einer solche Reise mehr verderben als bei jemandem zu wohnen, mit dem man nichts anfangen konnte.
Mittlerweile hatten die Entwickler von Couchsurfing die Übernachtungsanfragen auf eine clevere Weise übersichtlich dargestellt, sodass die Übersichtswebseite, die ich damals für unsere Europareise geschrieben hatte, überflüssig geworden war.
Als ich dann in jeder Stadt jemanden angeschrieben hatte, und dabei eine Liste von Leuten angelegt hatte, die ich in zwei Tagen ohne Antwort von der ersten Person anschreiben würde, zwang ich mich dann noch einmal zu Studieren Cisco, beziehungsweise wurde meine Internetverbindung genau im richtigen Moment unterbrochen, sodass ich mir mein Vorhaben nicht noch einmal überlegen konnte und wirklich zum Lernen kam. Und wenn ich mich erstmal zu etwas durchgerungen hatte, ging es wie von selbst; erst drei Stunden später machte ich eine Pause und wollte meine Mails durchschauen, aber da mein Internet noch nicht wieder funktionierte und unser Computerraum mittlerweile zugesperrt war, ging ich zum ersten Mal in den Computerraum der anderen Haushälfte, die von unserem Flur durch einen Aufenthaltsraum abgegrenzt war und einen eigenen Hausaufgang hatte.
Dort traf ich - Miguel. Ich kannte ihn nicht, hatte ihn aber wahrscheinlich schon mal gesehen, aber nie mit ihm gesprochen. Das merkwürdigste an ihm war, dass er gerade auf der Webseite von Albert surfte. Ich erinnerte mich, dass Albert ihn mal erwähnt hatte - er bearbeitete genau jenes Thema als Masterarbeit, mit dem auch ich mich in letzter Zeit beschäftigt hatte; ein Teilbereich von Alberts Forschung. Wir kamen ins Gespräch. Er meinte, ich schrieb schon über ein Jahr daran und hätte das letzte halbe Jahr gar nichts dafür gemacht, stattdessen studierte er hier im Master auf Russisch und müsste sich nun ranhalten, seine Arbeit fertig zu stellen, und am liebsten würde er ein neuronales Netz einbauen - aber müsste er erst einmal Albert sprechen. Ich informierte Miguel, dass Albert zwar heute wieder nach Izhevsk gekommen war, aber morgen schon wieder abfuhr und erst in einer Woche wiederkommen würde.
Lustigerweise wollte auch Albert Miguel sprechen, erfuhr ich eine Woche später, als ich Albert traf und erhielt von ihm den Auftrag, wiederum Miguel dazu zu bringen, ihn zu kontaktieren, weil er nie auf eine von Alberts Mails geantwortet hatte.
Es war eine schicksalhafte Begegnung, redete ich mir später ein, als ich zurück in mein Zimmer kam und das Internet wieder funktionierte...
10.7.
Ich begann den Tag wieder mit Cisco, aber als ich so richtig in Fahrt gekommen war, holte mich Roman exakt um 12:40 zum Schwimmen ab. Wir hatten es doch noch geschafft, uns zu verabreden und das ganze auch durchzuziehen. Ich hatte in aller Eile gepackt und auch meine Gitarre mitgenommen, weil ich annahm, dass wir zu einem ruhigen See fuhren und dort den ganzen Tag blieben, denn immerhin lag der nächste See 60 Kilometer entfernt - es würde sich kaum lohnen, nur für eine Stunden hinzufahren.
In einem zweiten Auto fuhren Freunde von Roman vorweg.
Tatsächlich fuhren wir nicht zu einem See, sondern zu einem Steinbruch etwa 20 Kilometer entfernt, weil seine Freunde heute nicht so viel Zeit hätten, erklärte Roman.
Schon der Weg dorthin war ein kleines Abenteuer. Fast hätten wir die Einfahrt verpasst, weil seine Freunde in einem Lada jenes Typs fuhren, der in Russland wohl immer noch das am weitesten verbreitete Fahrzeug war, und er nicht gemerkt hatte, dass ein anderer Lada gleichen Typs ihn überholt hatte, oder sie ihn - jedenfalls folgte er nun einem anderen Fahrzeug, und erst durch einen Anruf auf seinem Handy, das gleichzeitig sein Navigationssystem war, konnte das Missverständnis aufgeklärt werden.
Wir bogen also in einen sandigen Waldweg ab, der die Beschaffenheit einer Achterbahn hatte, nur ohne Loopings. Trotz der abgeschiedenen Lage war es ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner der Stadt, und so hatte sich heute etwa ein Zehntel der Stadt hier versammelt. Das rief natürlich auch Leute auf den Plan, die Geld damit machen wollten: Der Waldweg war nach einem guten Kilometer abgesperrt worden, und alles dahinter wurde als Parkplatz verkauft.
Es hatte nicht viel Sinn, mit diesen Leuten zu streiten, also löste Roman ein Ticket und wir fuhren näher an den Steinbruch heran. Die Autos parkten schon hier auf dem Weg überall und quer; je näher wir ans Wasser kamen, desto chaotischer wurde es - da parkte hier ein Auto längs zwischen zwei Bäumen im Wald, dort verquer, und links versuchte jemand auf eine Anhöhe zu kommen. Erschwerend kam hinzu, dass der Boden versandet war und in den Schneisen außerhalb des Walds nur aus Dünen bestand. Einige Autos blieben auf dem Weg stecken und kamen aus eigener Kraft nicht mehr aus dem treibsandartigen Untergrund heraus. Ich sah sogar einen Mann mit einer Schaufel, der versuchte, die Räder selbst zu befreien; andere ließen sich ließen sich von den Parkwächtern helfen - wahrscheinlich bezahlten die Autobesitzer gut dafür, meinte Roman und stellte die Theorie auf, dass genau aus diesem Grund die Wege so unbefahrbar gemacht worden waren. Manchmal konnte er schon ein bisschen paranoid sein, aber wir ich Russland mittlerweile einschätze, hatte er in mindestens der Hälfte der Fälle Recht mit seinen wilden Theorien. Ich stellte die Theorie auf, dass wir nur deswegen so gut durchgekommen waren, weil unter uns versunkene Fahrzeuge dem Sand eine gewisse Festigkeit gaben.
Wir fanden etwas abseits in einer Böschung einen guten Parkplatz und gingen die letzten 500 Meter zu Fuß. Der Steinbruch war viel größer als ich ihn mir vorgestellt hatte, und ringsum gab es einen Sandstrand. Es war laut wie in einem Freibad, und die Leute saßen mit ihren Sonnenschirmen und Zelten wie auf einem Campingplatz; einige grillten sogar. Die Bäume und Büsche spendeten etwas Schatten am Rand, aber es gab auch weite Bereiche, die allein aus sonnenbeschienenem Strand bestanden. Wir machten es uns zu viert auf einer Decke bequem, die Gitarre daneben im Sand, aber so richtig Lust zu spielen hatte keiner, weil aus einem Lautsprecher Popmusik zu uns herüber drang.
Wir entschieden uns lieber gleich ins Wasser zu gehen - nachdem Roman eine Weile damit zugebracht hatte, seine teure Kamera unter Kleidung zu verstecken, aber nach einem prüfenden Blick festgestellt hatte, dass man sie prinzipiell immer noch klauen konnte. Er bat schließlich ein Pärchen, das neben uns lag, darauf aufzupassen, aber ich war nicht sicher, ob dies nicht doch kontraproduktiv war.
Der Sand war so heiß, dass man sich nur rennend darauf fortbewegen konnte, aber das Wasser war herrlich, obgleich es von den vielen Leuten etwas schmutzig und von der Sonne und wahrscheinlich vielen Kinderblasen erwärmt war - doch wenn man sonst nur wenige Alternativen hatte, erschien es einem wie ein Paradies.
Zurück bei unseren Sachen fanden wir alles vor, wie wir es verlassen hatten. Wir machten ein kleines Picknick mit Piroggen und Limonade, die laut Roman wie die aus Sowjetzeiten schmeckte - die Ostalgie war offenbar nicht nur ein ostdeutsches Phänomen. Neben den guten alten essbaren Produkten waren auch sowjetische Filme immer noch bei Jung und Alt beliebt.
Ich hatte überhaupt nicht bemerkt, dass mich Dima und Farin währenddessen kontaktiert hatten... es erschien ihnen wahrscheinlich seltsam, mich 3 Stunden lang nicht im Internet zu gesehen zu haben, und Dima fragte ganz besorgt, ob alles in Ordnung sei... Farin hingegen wollte wieder mit mir auf seinem alten Moped hinaus zum Fluss fahren, ich lehnte wieder dankend ab, woraufhin er mich für morgen auf einen Ausflug mit dem Auto zu einem See einlud.
Wir sprangen noch einmal in das Wasser, dann mussten Romans Freunde nach Hause - eine Familiefeier, wenn ich mich recht erinnerte. Roman wäre gern noch geblieben, aber auch ich hatte noch ein halbes Kapitel Cisco vor mir, das ich bis heute Abend durchgearbeitet haben wollte, und so brachen wir alle auf.
Zu Hause kochte ich mir wie geplant die Gemüsesuppe aus dem Pelmeni-Wasser, indem ich gefrorenes Gemüse hineinwarf und das ganze auf dem Herd noch einmal erwärmte. Das Resultat sah recht trüb aus und wäre nicht als Gourmetsuppe durchgegangen, aber man konnte es essen.
Danach arbeitete ich bis nach 20 Uhr durch, bestand die Kapitelprüfung 30 Minuten später und nahm nun doch noch Dimas Einladung an, mit ihnen spazieren zu gehen.
Als wir uns trafen, hatten sie den Trommler Rylov dabei. Ich war erstaunt zu erfahren, dass er verheiratet war, denn ich hatte ihn bei jeder Gelegenheit nur allein gesehen. Das stimmte nicht, meinte Dima; ich hätte sie auf einer der Hausdachpartys bei Stasya getroffen; Rylovs Frau ging jedoch nur selten aus, obwohl sie wie alle russischen Frauen schrecklich eifersüchtig sei. Mehr erfuhr ich nie über Rylov, vermutlich war es wirklich an der Zeit, sich intensiv mit Russisch zu beschäftigen, um sich auch mit den Bekannten unterhalten zu können, die kein Englisch sprachen. Aber im Moment... es gab immer eine Ausrede.
Eine andere Diskussion hatte ich mit Dima darüber, wie das englische Wort für "kyrillisch - "Cyrillic ausgesprochen wurde. Ich war selbst unsicher gewesen und hatte im Wörterbuch nachgeschlagen, und ich bestand nun darauf, dass es mit S am Anfang ausgesprochen wurde, nicht mit K, wie man es vermuten würde. Dima wollte es absolut nicht glauben und versuchte die Information über sein Handy im Internet abzurufen, aber es waren zu viele betrunkene Gopniks unterwegs und Dima bekam Angst, sein schönes, teures Handy so offensichtlich zu zeigen. Stattdessen wählte er nun den Telefonjoker - er rief einen Freund an und bat ihn, im Internet nachzuschlagen, wie dieses vermaledeite Wort denn nun ausgesprochen wurde. Doch selbst als der Freund meine Aussprache bestätigte, konnte es Dima nicht so richtig glauben; er sah aus, als hätte sich seine Welt um 180 Grad gedreht, und versuchte die Logik darin zu finden. Auch in der russischen Sprache wurde kyrillisch mit K ausgesprochen; es gab sogar den Vornamen Kyrill. Ich meinte versöhnlich, dass vermutlich der erste Engländer, der das Wort aus Russland mitgebracht hatte, nicht richtig hingehört hatte, wie es bestimmt schon beim Namen der Stadt Moskau passiert war.
Wie automatisch spazierten wir zum Park des ewigen Feuers, denn sonst gab es kaum einen Ort in der Stadt, an dem man sich für längere Zeit draußen aufhalten konnte. Auf den Einkaufsstraßen gab es keine Bänke, weil keiner der Ladenbesitzer die Betrunkenen vor seinem Geschäft sitzen haben wollte.
Aber auch hier wusste man nicht, wer vorher was genau auf der Parkbank gemacht hatte. Als Dima festgestellt hatte, dass unsere Parkband etwas klebrig war, weigerte er sich, noch länger darauf sitzen zu bleiben. Ich meinte, dass es vermutlich nur vom Baum über uns kam, und schließlich Dima holte ein Blatt Papier hervor, das er unterlegte, bevor er sich wieder auf die Bank setzte. Und ich fragte mich, warum eigentlich alle meine Freunde und Bekannten einen Schuss hatten - dann fiel es mir wieder ein: Gleich und gleich gesellt sich gern.
Dima und Nastya sprachen wieder übers Auswandern. Offenbar hatte ich ihnen mit Holland wirklich etwas in den Kopf gesetzt. Aber sie dachten auch über Slowenien nach - es hatte den Ruf eines wirtschaftlich gut entwickelten Landes mit schönen, sauberen, gemütlichen Städten; und auch die Sprache sei für einen Russen nicht allzu schwer erlernbar.
Aber eigentlich träumten sie nur und wären schon froh, nach Sankt Petersburg umziehen zu können, meinte Dima. Doch erstmal würde Nastya ihren Doktor machen, und dann wollten sie weitersehen.
Es war nun schon Mitternacht und ich meinte, langsam zum Wohnheim zurück zu müssen. Ich hätte auch wieder bei Dima und Nastya schlafen können, aber dann wäre aus dem nächsten Tag nicht viel geworden. Sie bestanden jedoch darauf, mich noch nach Hause zu begleiten, sodass ich nicht unterwegs von Gopniks aufgegabelt würde.
Es fuhren zwar noch Trolleybusse bis ein Uhr morgens, aber es war so eine schöne Nacht, dass wir zu Fuß gingen.
Als ich zum Mittag die Küche betrat um mir gefrorene Pfannkuchen aufzutauen, war ich überrascht, wie viel Geschirr es im Wohnheim gab, wenn alle fort waren... aber ich glaubte nicht mal, dass alle diebischen Elstern das "ausgeliehene" Geschirr zurückgebracht hatten - mein Geschirr war jedenfalls nicht darunter.
Bis auf das Zimmer meiner Nachbarn schien der ganze Flur leer zu sein; der Computerraum wirkte sehr deprimierend, es nur noch ein staubiger Büroraum mit alten Möbeln und einem einsamen Monitor.
Die schelle Leitung, die ich zum Skypen genutzt hatte, war abgeklemmt, aber das drahtlose Internet von den Ägyptern war noch da, wenn auch nur schwach. Man hatte den Router bestimmt in ein anderes Zimmer auf einem anderem Flug untergebracht, oder auf der darunterliegenden Etage, ohne das Passwort zu ändern.
Am Abend ließ ich die Arbeit dann ruhen und lud die Fotos der letzten Tage ins Internet und kommentierte sie bis 3 Uhr morgens mit Matthias um die Wette.
9.7.
Um 8:30 wurde ich dann schon durch eine SMS von Dascha aus Glazov aufgeweckt. Ich hatte verdrängt, dass sie mich in Izhevsk treffen wollte, beziehungsweise gehofft, dass sie vielleicht doch nicht kommen würde. Dascha hatte mich über Couchsurfing aufgegabelt. Sie war eine Journalistin, die gerade Mutter geworden war, und nun wollte sie sich mit mir treffen um herauszufinden, wie Couchsurfing funktionierte und welche Erfahrungen ich damit gemacht hatte, um dann darüber in einer Zeitung zu schreiben. Ursprünglich hatte sie mich zu sich nach Hause eingeladen, aber ich hatte keine große Lust und auch nicht die Zeit gehabt, nach Glazov zu fahren, das am anderen Ende der Udmurtischen Republik lag. Es gab keine weiteren Couchsurfer in dieser Kleinstadt, weshalb sie nun Ausländer aus Izhevsk zu sich einlud.
Um 10 Uhr wollte sie sich nun im Zentrum treffen; ich sagte zu und drehte mich noch mal im Bett um. Nach einer weiteren Stunde Schlaf verließ ich schwankend das Haus. Es waren schon 29 Grad, und ich murmelte: "Die sind doch wahnsinnig", ohne genau zu wissen, wen ich mit "die" eigentlich meinte. Das Wetter hielt sich hier durch das Kontinentalklima unglaublich lange; nur einmal hatten wir gestern kurz Regen gehabt, sonst war der Sommer die meiste Zeit durchgängig sonnig und warm gewesen.
Nun, es war doch nicht so schlecht gewesen, mich mit Dascha zu treffen. Wir gingen spazieren, kühles Wasser trinken, das wir an einem Kiosk gekauft hatten, und gingen dann in den Gorki-Park, setzten uns auf eine Bank im Schatten und redeten. Ich sah den Artikel später; sie hatte weniger über Couchsurfing geschrieben, sondern eher über mich und sich genau die Dinge herausgepickt, die ich als Negativ in Russland beschrieben hatte. Der Stil erinnerte etwas an ein Käseblatt, aber ich war ihr nicht böse; wahrscheinlich schrieb sie für ein Käseblatt.
Gegen Mittag verabschiedete sich Dascha; sie hatte heute die feierliche Diplomausgabe und traf sich mit einer Freundin um sich dort hübsch zu machen. Sie würde ein sogenanntes Rotes Diplom erhalten - eins mit Auszeichnung, das man bekam, wenn man sämtliche Fächer mit Bestnote bestanden hatte.
Zum Mittag ging ich also nach Hause und sah durch die kläglichen Reste im Kühlschrank und den halben Supermarkt Gefrierfach - ich wollte nun langsam die letzten Vorräte aufbrauchen. Den Kühlschrank selbst hatte ich schon vorher mal ausgemistet, bevor das Essen sich selbst hinausbegleitete; nun standen nur noch ein paar Joghurts mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum drin, über die man zu essen noch einmal nachdenken konnte. Jetzt aber bereitete ich tiefgefrorene Pelmeni zu und wollte morgen mal versuchen eine Suppe aus der beim Kochen entstehenden Fleischbrühe zuzubereiten. Normalerweise hatte ich die Brühe immer weggekippt, aber eigentlich war es schade darum.
Den restlichen Nachmittag bis in den Abend hinein organisiert ich meine Reise über Couchsurfing, durchforstete hunderte von Profilen nach Informationen und suchte nach Leuten, mit denen ich sich gut verstehen würde, denn nichts konnte die Stimmung einer solche Reise mehr verderben als bei jemandem zu wohnen, mit dem man nichts anfangen konnte.
Mittlerweile hatten die Entwickler von Couchsurfing die Übernachtungsanfragen auf eine clevere Weise übersichtlich dargestellt, sodass die Übersichtswebseite, die ich damals für unsere Europareise geschrieben hatte, überflüssig geworden war.
Als ich dann in jeder Stadt jemanden angeschrieben hatte, und dabei eine Liste von Leuten angelegt hatte, die ich in zwei Tagen ohne Antwort von der ersten Person anschreiben würde, zwang ich mich dann noch einmal zu Studieren Cisco, beziehungsweise wurde meine Internetverbindung genau im richtigen Moment unterbrochen, sodass ich mir mein Vorhaben nicht noch einmal überlegen konnte und wirklich zum Lernen kam. Und wenn ich mich erstmal zu etwas durchgerungen hatte, ging es wie von selbst; erst drei Stunden später machte ich eine Pause und wollte meine Mails durchschauen, aber da mein Internet noch nicht wieder funktionierte und unser Computerraum mittlerweile zugesperrt war, ging ich zum ersten Mal in den Computerraum der anderen Haushälfte, die von unserem Flur durch einen Aufenthaltsraum abgegrenzt war und einen eigenen Hausaufgang hatte.
Dort traf ich - Miguel. Ich kannte ihn nicht, hatte ihn aber wahrscheinlich schon mal gesehen, aber nie mit ihm gesprochen. Das merkwürdigste an ihm war, dass er gerade auf der Webseite von Albert surfte. Ich erinnerte mich, dass Albert ihn mal erwähnt hatte - er bearbeitete genau jenes Thema als Masterarbeit, mit dem auch ich mich in letzter Zeit beschäftigt hatte; ein Teilbereich von Alberts Forschung. Wir kamen ins Gespräch. Er meinte, ich schrieb schon über ein Jahr daran und hätte das letzte halbe Jahr gar nichts dafür gemacht, stattdessen studierte er hier im Master auf Russisch und müsste sich nun ranhalten, seine Arbeit fertig zu stellen, und am liebsten würde er ein neuronales Netz einbauen - aber müsste er erst einmal Albert sprechen. Ich informierte Miguel, dass Albert zwar heute wieder nach Izhevsk gekommen war, aber morgen schon wieder abfuhr und erst in einer Woche wiederkommen würde.
Lustigerweise wollte auch Albert Miguel sprechen, erfuhr ich eine Woche später, als ich Albert traf und erhielt von ihm den Auftrag, wiederum Miguel dazu zu bringen, ihn zu kontaktieren, weil er nie auf eine von Alberts Mails geantwortet hatte.
Es war eine schicksalhafte Begegnung, redete ich mir später ein, als ich zurück in mein Zimmer kam und das Internet wieder funktionierte...
10.7.
Ich begann den Tag wieder mit Cisco, aber als ich so richtig in Fahrt gekommen war, holte mich Roman exakt um 12:40 zum Schwimmen ab. Wir hatten es doch noch geschafft, uns zu verabreden und das ganze auch durchzuziehen. Ich hatte in aller Eile gepackt und auch meine Gitarre mitgenommen, weil ich annahm, dass wir zu einem ruhigen See fuhren und dort den ganzen Tag blieben, denn immerhin lag der nächste See 60 Kilometer entfernt - es würde sich kaum lohnen, nur für eine Stunden hinzufahren.
In einem zweiten Auto fuhren Freunde von Roman vorweg.
Tatsächlich fuhren wir nicht zu einem See, sondern zu einem Steinbruch etwa 20 Kilometer entfernt, weil seine Freunde heute nicht so viel Zeit hätten, erklärte Roman.
Schon der Weg dorthin war ein kleines Abenteuer. Fast hätten wir die Einfahrt verpasst, weil seine Freunde in einem Lada jenes Typs fuhren, der in Russland wohl immer noch das am weitesten verbreitete Fahrzeug war, und er nicht gemerkt hatte, dass ein anderer Lada gleichen Typs ihn überholt hatte, oder sie ihn - jedenfalls folgte er nun einem anderen Fahrzeug, und erst durch einen Anruf auf seinem Handy, das gleichzeitig sein Navigationssystem war, konnte das Missverständnis aufgeklärt werden.
Wir bogen also in einen sandigen Waldweg ab, der die Beschaffenheit einer Achterbahn hatte, nur ohne Loopings. Trotz der abgeschiedenen Lage war es ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner der Stadt, und so hatte sich heute etwa ein Zehntel der Stadt hier versammelt. Das rief natürlich auch Leute auf den Plan, die Geld damit machen wollten: Der Waldweg war nach einem guten Kilometer abgesperrt worden, und alles dahinter wurde als Parkplatz verkauft.
Es hatte nicht viel Sinn, mit diesen Leuten zu streiten, also löste Roman ein Ticket und wir fuhren näher an den Steinbruch heran. Die Autos parkten schon hier auf dem Weg überall und quer; je näher wir ans Wasser kamen, desto chaotischer wurde es - da parkte hier ein Auto längs zwischen zwei Bäumen im Wald, dort verquer, und links versuchte jemand auf eine Anhöhe zu kommen. Erschwerend kam hinzu, dass der Boden versandet war und in den Schneisen außerhalb des Walds nur aus Dünen bestand. Einige Autos blieben auf dem Weg stecken und kamen aus eigener Kraft nicht mehr aus dem treibsandartigen Untergrund heraus. Ich sah sogar einen Mann mit einer Schaufel, der versuchte, die Räder selbst zu befreien; andere ließen sich ließen sich von den Parkwächtern helfen - wahrscheinlich bezahlten die Autobesitzer gut dafür, meinte Roman und stellte die Theorie auf, dass genau aus diesem Grund die Wege so unbefahrbar gemacht worden waren. Manchmal konnte er schon ein bisschen paranoid sein, aber wir ich Russland mittlerweile einschätze, hatte er in mindestens der Hälfte der Fälle Recht mit seinen wilden Theorien. Ich stellte die Theorie auf, dass wir nur deswegen so gut durchgekommen waren, weil unter uns versunkene Fahrzeuge dem Sand eine gewisse Festigkeit gaben.
Wir fanden etwas abseits in einer Böschung einen guten Parkplatz und gingen die letzten 500 Meter zu Fuß. Der Steinbruch war viel größer als ich ihn mir vorgestellt hatte, und ringsum gab es einen Sandstrand. Es war laut wie in einem Freibad, und die Leute saßen mit ihren Sonnenschirmen und Zelten wie auf einem Campingplatz; einige grillten sogar. Die Bäume und Büsche spendeten etwas Schatten am Rand, aber es gab auch weite Bereiche, die allein aus sonnenbeschienenem Strand bestanden. Wir machten es uns zu viert auf einer Decke bequem, die Gitarre daneben im Sand, aber so richtig Lust zu spielen hatte keiner, weil aus einem Lautsprecher Popmusik zu uns herüber drang.
Wir entschieden uns lieber gleich ins Wasser zu gehen - nachdem Roman eine Weile damit zugebracht hatte, seine teure Kamera unter Kleidung zu verstecken, aber nach einem prüfenden Blick festgestellt hatte, dass man sie prinzipiell immer noch klauen konnte. Er bat schließlich ein Pärchen, das neben uns lag, darauf aufzupassen, aber ich war nicht sicher, ob dies nicht doch kontraproduktiv war.
Der Sand war so heiß, dass man sich nur rennend darauf fortbewegen konnte, aber das Wasser war herrlich, obgleich es von den vielen Leuten etwas schmutzig und von der Sonne und wahrscheinlich vielen Kinderblasen erwärmt war - doch wenn man sonst nur wenige Alternativen hatte, erschien es einem wie ein Paradies.
Zurück bei unseren Sachen fanden wir alles vor, wie wir es verlassen hatten. Wir machten ein kleines Picknick mit Piroggen und Limonade, die laut Roman wie die aus Sowjetzeiten schmeckte - die Ostalgie war offenbar nicht nur ein ostdeutsches Phänomen. Neben den guten alten essbaren Produkten waren auch sowjetische Filme immer noch bei Jung und Alt beliebt.
Ich hatte überhaupt nicht bemerkt, dass mich Dima und Farin währenddessen kontaktiert hatten... es erschien ihnen wahrscheinlich seltsam, mich 3 Stunden lang nicht im Internet zu gesehen zu haben, und Dima fragte ganz besorgt, ob alles in Ordnung sei... Farin hingegen wollte wieder mit mir auf seinem alten Moped hinaus zum Fluss fahren, ich lehnte wieder dankend ab, woraufhin er mich für morgen auf einen Ausflug mit dem Auto zu einem See einlud.
Wir sprangen noch einmal in das Wasser, dann mussten Romans Freunde nach Hause - eine Familiefeier, wenn ich mich recht erinnerte. Roman wäre gern noch geblieben, aber auch ich hatte noch ein halbes Kapitel Cisco vor mir, das ich bis heute Abend durchgearbeitet haben wollte, und so brachen wir alle auf.
Zu Hause kochte ich mir wie geplant die Gemüsesuppe aus dem Pelmeni-Wasser, indem ich gefrorenes Gemüse hineinwarf und das ganze auf dem Herd noch einmal erwärmte. Das Resultat sah recht trüb aus und wäre nicht als Gourmetsuppe durchgegangen, aber man konnte es essen.
Danach arbeitete ich bis nach 20 Uhr durch, bestand die Kapitelprüfung 30 Minuten später und nahm nun doch noch Dimas Einladung an, mit ihnen spazieren zu gehen.
Als wir uns trafen, hatten sie den Trommler Rylov dabei. Ich war erstaunt zu erfahren, dass er verheiratet war, denn ich hatte ihn bei jeder Gelegenheit nur allein gesehen. Das stimmte nicht, meinte Dima; ich hätte sie auf einer der Hausdachpartys bei Stasya getroffen; Rylovs Frau ging jedoch nur selten aus, obwohl sie wie alle russischen Frauen schrecklich eifersüchtig sei. Mehr erfuhr ich nie über Rylov, vermutlich war es wirklich an der Zeit, sich intensiv mit Russisch zu beschäftigen, um sich auch mit den Bekannten unterhalten zu können, die kein Englisch sprachen. Aber im Moment... es gab immer eine Ausrede.
Eine andere Diskussion hatte ich mit Dima darüber, wie das englische Wort für "kyrillisch - "Cyrillic ausgesprochen wurde. Ich war selbst unsicher gewesen und hatte im Wörterbuch nachgeschlagen, und ich bestand nun darauf, dass es mit S am Anfang ausgesprochen wurde, nicht mit K, wie man es vermuten würde. Dima wollte es absolut nicht glauben und versuchte die Information über sein Handy im Internet abzurufen, aber es waren zu viele betrunkene Gopniks unterwegs und Dima bekam Angst, sein schönes, teures Handy so offensichtlich zu zeigen. Stattdessen wählte er nun den Telefonjoker - er rief einen Freund an und bat ihn, im Internet nachzuschlagen, wie dieses vermaledeite Wort denn nun ausgesprochen wurde. Doch selbst als der Freund meine Aussprache bestätigte, konnte es Dima nicht so richtig glauben; er sah aus, als hätte sich seine Welt um 180 Grad gedreht, und versuchte die Logik darin zu finden. Auch in der russischen Sprache wurde kyrillisch mit K ausgesprochen; es gab sogar den Vornamen Kyrill. Ich meinte versöhnlich, dass vermutlich der erste Engländer, der das Wort aus Russland mitgebracht hatte, nicht richtig hingehört hatte, wie es bestimmt schon beim Namen der Stadt Moskau passiert war.
Wie automatisch spazierten wir zum Park des ewigen Feuers, denn sonst gab es kaum einen Ort in der Stadt, an dem man sich für längere Zeit draußen aufhalten konnte. Auf den Einkaufsstraßen gab es keine Bänke, weil keiner der Ladenbesitzer die Betrunkenen vor seinem Geschäft sitzen haben wollte.
Aber auch hier wusste man nicht, wer vorher was genau auf der Parkbank gemacht hatte. Als Dima festgestellt hatte, dass unsere Parkband etwas klebrig war, weigerte er sich, noch länger darauf sitzen zu bleiben. Ich meinte, dass es vermutlich nur vom Baum über uns kam, und schließlich Dima holte ein Blatt Papier hervor, das er unterlegte, bevor er sich wieder auf die Bank setzte. Und ich fragte mich, warum eigentlich alle meine Freunde und Bekannten einen Schuss hatten - dann fiel es mir wieder ein: Gleich und gleich gesellt sich gern.
Dima und Nastya sprachen wieder übers Auswandern. Offenbar hatte ich ihnen mit Holland wirklich etwas in den Kopf gesetzt. Aber sie dachten auch über Slowenien nach - es hatte den Ruf eines wirtschaftlich gut entwickelten Landes mit schönen, sauberen, gemütlichen Städten; und auch die Sprache sei für einen Russen nicht allzu schwer erlernbar.
Aber eigentlich träumten sie nur und wären schon froh, nach Sankt Petersburg umziehen zu können, meinte Dima. Doch erstmal würde Nastya ihren Doktor machen, und dann wollten sie weitersehen.
Es war nun schon Mitternacht und ich meinte, langsam zum Wohnheim zurück zu müssen. Ich hätte auch wieder bei Dima und Nastya schlafen können, aber dann wäre aus dem nächsten Tag nicht viel geworden. Sie bestanden jedoch darauf, mich noch nach Hause zu begleiten, sodass ich nicht unterwegs von Gopniks aufgegabelt würde.
Es fuhren zwar noch Trolleybusse bis ein Uhr morgens, aber es war so eine schöne Nacht, dass wir zu Fuß gingen.





Der Computerraum war vor deiner Reise schon geleert?
AntwortenLöschen Was ich Nachts alles so mache ^^
Das ist ja ein tolles Interview - "Was suckt in unserem Land"...:D
Ich sag nur Osh und Osh-Frühstückssuppe ^^
Die haben eine neue Übersicht auf Couchsurfing?
Haste dich im Computerraum mir Internet aufgeladen, dass es am Laptop dann wieder ging ^^
Wie oft stehe in Russland Leute an den verkehrten Autos und versuchen die aufzuschließen?
Konnte man nicht vor der Absperrung parken, oder war das zu weit? Ich find aber die Sandtheorie sehr gut. :D
Du fuhrst auf Farins Moped mit?
Öhm was bringt es den Frauen Eifersüchtig zu sein, wenn sie eh wissen dass ihre Männer geliebte haben...
Ich stimme dir auch zu, dass cyrillic mit s am Anfang gesprochen wird.... und war Kyrill nicht der Sturm der über Dtl. hinwegfegte ^^
Eher ausgeschlachtet als geleert...
AntwortenLöschenBei dir war es ja nicht 3 Uhr morgens, da geht das noch.
Yellow Press halt)
Ja, ich fand das lecker.
Du musst echt öfters mal verreisen, die Seite ist jetzt schon richtig genial geworden)
Technik... du weißt schon.
Das kommt drauf an, ob du Diebstahl mitzählst)
Uns war das zu weit... man fährt doch alle Strecken die länger sind als das Auto selbst. Ja, mir gefällt die Theorie auch, deshalb hab ich sie erwähnt.
Nein, da bin ich nicht mitgefahren, ich ahbe es nur zweimal abgelehnt mitzufahren)
Ich glaube, das ist ein grundlegendes weibliches Bedürfnis. Sogar Sina dreht komplett durch, wenn Andrey auch nur einer anderen Frau einen kurzen Blick zuwirft... ok, Sina dreht generell schneller durch als andere...
Ja, kann sein,... du hörst ja Nachrichten, nicht ich)